Der Kampf gegen den Krebs erfordert Digitalisierung und Datennutzung. Die
Das Ziel: Vermeidbare Tumorerkrankungen und Todesfälle möglichst komplett zu eliminieren. Die
Die Philosophie der Berliner Erklärung entspricht der Idee von Selbstbestimmung: Patient:innen sollen selbst entscheiden können, ob sie ihre Daten teilen wollen oder nicht. Die Daten sollen über eine gemeinsame öffentliche Infrastruktur bereitgestellt werden - flächendeckend und kompatibel mit anderen EU-Staaten. Zu diesem Zweck sollen zentrale und verteilte Daten-Cluster vernetzt werden. Wie andere Länder eindrucksvoll zeigen, ermöglichen die Regeln der Datenschutz-Grundverordnung öffentliche und privatwirtschaftliche Forschung sowie die Nutzung von Daten zum Wohle der Patient:innen. Hierfür muss ein gesetzlicher Rahmen entwickelt werden. Die Berliner Erklärung empfiehlt einen geregelten Zugang zu den Daten für die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, die Diagnostika, Arzneimittel sowie medizinische und digitale Produkte herstellen. Dabei muss eine Weitergabeverpflichtung von anonymisierten Daten für Forschungszwecke zwischen den autorisierten Organisationen bestehen. Es darf kein Vorteil durch Vorenthalten von Gesundheitsdaten gegenüber anderen entstehen. Lesen Sie hier die
Der Umgang mit Gesundheitsdaten ist für uns als forschendes Arzneimittelunternehmen schon immer wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir arbeiten seit über 100 Jahren mit Patient:innendaten aus der eigenen klinischen Forschung, versuchen daraus Erkenntnisse zu gewinnen und innovative Arzneimittel zu entwickeln. Neu sind die enormen Chancen, die sich durch die heutige Verarbeitung sehr großer Datenmengen mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz eröffnen. Neben Daten aus kontrollierten klinischen Studien können wir heute Daten aus der Routinebehandlung untersuchen. Hier entsteht neues Wissen, das dann wiederum den Patient:innen zugutekommt. Die Berliner Erklärung ist notwendig, um den Blick auf die positiven Aspekte und die Chancen durch die Nutzung von Gesundheitsdaten zu richten. Sie kann als ein Positionspapier zur Digitalisierung in der Medizin verstanden werden.
Links zu Websites Dritter werden im Sinne des Servicegedankens angeboten. Der Herausgeber äußert keine Meinung über den Inhalt von Websites Dritter und lehnt ausdrücklich jegliche Verantwortung für Drittinformationen und deren Verwendung ab.