Im März 2021 legte der Bundesverband der deutschen Industrie e.V. (BDI) die
Fakten
Die industrielle Gesundheitswirtschaft (iGW) in Deutschland hat rund eine Million Beschäftigte. Damit ist die iGW einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. 55.000 Beschäftigte sind in Forschung und Entwicklung (FuE) tätig. Durch die direkte Beschäftigung von zwei Personen in der FuE der iGW werden rund drei Arbeitsplätze in der gesamten Volkswirtschaft gesichert. Darum ist die iGW auch für den restlichen deutschen Arbeitsmarkt bedeutsam. Im Betrachtungszeitraum 2007 bis 2018 verzeichnete die Branche ein Wachstum von 4,1 Prozent und wuchs schneller als die deutsche Wirtschaft insgesamt (3,3 Prozent). 90 Prozent der Exporte der gesamten Gesundheitswirtschaft sind auf die iGW zurückzuführen. Im Jahr 2019 entsprach die Bruttowertschöpfung der iGW rund 81,2 Mrd. Euro.
2021 wurde die Gesundheitswirtschaft im
Die Roche AG hat als eines von insgesamt 30 beteiligten Unternehmen und Verbänden das Strategiepapier inhaltlich erarbeitet. Damit die industrielle Gesundheitswirtschaft ihre volle Innovationskraft auch weiterhin am Standort Deutschland entfalten kann, sind entschlossene politische Maßnahmen notwendig, um die Rahmenbedingungen für die Branche weiter zu verbessern. Der Zugang zu aggregierten Gesundheitsdaten für die Industrie muss erleichtert werden. Bereits bestehende Best-Practice-Modelle für den Datenzugang und deren Nutzung in anderen europäischen Ländern (z.B. Finnland, Dänemark, Estland) könnten Vorbild sein. Das im Koalitionsvertrag erwähnte Gesundheitsdatennutzungsgesetz und der Aufbau einer neuen dezentralen Forschungsdateninfrastruktur sind wichtige Schritte. Die Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft ist auch im Rahmen von Public Private Partnership (PPP) weiter dringend geboten und sollte durch entsprechende Rahmenbedingungen gefördert werden.
Bereits vor der Pandemie konnte die industrielle Gesundheitswirtschaft mit einer Bruttowertschöpfung von 81,2 Mrd Euro (2019) ihre Rolle als neue Leitindustrie für Deutschland unter Beweis stellen. Der Anteil von Roche an dieser Bruttowertschöpfung betrug rund 6,1 Mrd. Euro, davon wurden 3,8 Mrd. Euro direkt im Unternehmen umgesetzt. Durch diesen wirtschaftlichen Erfolg und die Bedeutung für andere Vorleistungsindustrien und Zulieferern sichern wir in Summe 55.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Durch den hohen Anteil (80%) an deutschen Vorleistungen und der Vermeidung von langen Transportwegen trägt Roche gleich doppelt zur Nachhaltigkeit der deutschen Wirtschaft bei. Zudem bekennen wir uns in unseren Unternehmenszielen zu dem Pariser Klimaabkommen von 2015. Neben weiteren Projekten zur Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks investieren wir überproportional in neue Gebäude und Produktionsanlagen (>3 Mrd. EUR in den vergangenen zehn Jahren) und liegen so mit unserer Treibhausgasreduktion bereits deutlich unterhalb der maximalen zulässigen Emissionen hinsichtlich des formulierten 1.5 Grad Ziels
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